Wassertropfen Kork e.V.

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Friedrich Fabriz, Schulleiter der Oberlinschule von 1997-2011

„Super, dann brauch ich nicht mehr jede Woche schwimmen zu gehen!“

So könnte die Reaktion der Lehrerschaft oder einzelner SchülerInnen der Oberlinschule ja durchaus sein, nachdem die Nachricht „Schwimmbad geschlossen!“ die Runde gemacht hat. Wieviel weniger anstrengend wäre das Leben ohne diese dauernde wöchentliche Verpflichtung!

Und was geschieht? Genau das Gegenteil: Ein Aufstöhnen, helle Empörung, traurige Resignation über diesen Schritt. Und - die Gründung von „Wassertropfen“!

 

Finanziell gesehen?

Nun ja. Aus finanziellen Gründen mag das ja nachvollziehbar sein. Kein Geld, keine Renovierung, keine Gesundheitsamts-Genehmigung, kein Schwimmbad.

 

Aber fachlich?

Fachlich gesehen ist das nicht nachvollziehbar. Sonderpädagogisches Begleiten ohne Angebote im (warmen!) Wasser? Ohne schrittchenweise Wassergewöhnung für ängstliche und in vielen Bereichen behinderte Menschen? Ohne seinen Körper, sonst nahezu unbeweglich, im Wasser ganz neu zu spüren und zu genießen? Ohne Tauchen wie die Leute in der Vorabendserie? Ohne Begleitung durch fachlich geschultes Personal? Ohne Wassererleben trotz Epilepsie und immer erreichbaren Ärzten?

Das ist, machen Sie einmal dieses Gedankenspiel, genauso, wie wenn eine stationäre Facheinrichtung keine EDV hätte. Oder keine ordentlichen Windeln. Oder nur billige Fertignahrung .Oder keine Therapieangebote. Oder, oder, oder... All dies wäre finanziell wünschenswert, fachlich aber undenkbar. Und alles kostet Geld. Und die EDV, Windeln, ordentliches Essen und Therapie gibt’s weiterhin.

 

Und das Außenbild?

Nicht umsonst habe ich alle Eltern, die sich für die Oberlinschule interessiert haben, immer nach den Gesprächen auch zum Schwimmbad geführt. „Oh, das ist ja toll! Und jede Woche gibt’s Schwimmen!? Auch für mein Kind? Ich wusste gar nicht, dass Sie sowas haben!“ Das Bad ist ein unverzichtbarer Bestandteil, Außenstehenden die guten Qualitäten Korks zu vermitteln.

 

Verein Wassertropfen?

Toll, dass es ihn gibt! Ich wünsche „Wassertropfen“ viel Erfolg, gute Ideen und viele freundlich gesonnnene Spender und Spenderinnen. Und ich wünsche, dass die Diakonie Kork sich durch die Wassertropfen-Initiative ermutigt sieht, das Schwimmbad wieder auferstehen zu lassen!

 

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